2. Juli 2021

Nicht „Integrationsbemühungen verstärken“, sondern Abschiebungsbemühungen!

Nicht „Integrationsbemühungen verstärken“, sondern Abschiebungsbemühungen!

+ Nach Würzburger Messerattentat: Bundesinnenminister Horst Seehofer mahnt: „Integrationsbemühungen müssen verstärkt werden.“ [1]

+ Ich sage: Würzburg ist nicht die Folge von angeblich zu wenig Integrationsbemühungen.

+ Würzburg ist die Folge einer völlig ungesteuerten und unverantwortlichen Zuwanderung – dank Kanzlerin Merkel und ihrer Unterstützer in Politik und Medien.

Nach den entsetzlichen Messermorden in Würzburg fällt CSU-Innenminister Seehofer nichts besseres ein, als zu sagen: „Die Integrationsbemühungen müssen verstärkt werden. [1]

Soll im Klartext wohl heißen: Wir als Deutsche sind für die grausamen Taten des Somaliers verantwortlich, weil wir ihn nicht genügend integriert haben.

Der Somalier kam im Jahr 2015 nach Deutschland. Weil die Merkel-Regierung die Grenzen für Migranten sperrangelweit offen ließ. Das hat sich bis heute nicht geändert.

Sein Asylantrag wurde abgelehnt. Er durfte trotzdem bleiben. Legal. Denn er wurde ein „Geduldeter“.

Im Januar diesen Jahres ermittelten die Behörden gegen ihn wegen Bedrohung (mit einem Messer) und Beleidigung: Keine Strafe. Keine Abschiebung. Stattdessen vier Wochen Psychiatrie. Als er wieder auf freiem Fuß war, stoppte er in Würzburg einen Autofahrer, stieg in den Wagen ein und forderte, in den Würzburger Stadtteil „Frauenland“ gebracht zu werden. Erneut kam er in die Psychiatrie. Für einen Tag! Die Ärzte konnten „keine Selbst- oder Fremdgefährdung“ feststellen [2].

Zwei Wochen später, am 25.6.2021, tötete er in Würzburg drei Frauen und verletzte mehrere Menschen schwer. Dabei rief er „Allahu Akbar“.

In einem normalen Land wäre der Somalier, der zuvor mehrere sichere Drittstaaten durchreist hatte, nie „geduldet“ worden.

In einem normalen Land wäre der Somalier gleich nach dem negativen Asylbescheid abgeschoben worden. Dann wäre der Anschlag in Würzburg nicht passiert.

In einem normalen Land wäre der Somalier allerspätestens nach den ersten Straftaten verurteilt und dann abgeschoben worden. Dann wäre der Anschlag in Würzburg nicht passiert.

In einem normalen Deutschland mit einer AfD-Bundesregierung wäre der Somalier an der Grenze abgewiesen bzw. längst abgeschoben worden. Tatsächlich aber sinkt die Anzahl der Abschiebungen auf ein Rekordtief: Die Abschiebungen haben sich im letzten Jahr im Vergleich zum Jahr 2019 auf gerade einmal 10.800 halbiert [3]. Über 270.000 Ausreisepflichtige werden einfach nicht abgeschoben [4]. Die hierfür aufgewendeten Milliarden könnten vielen deutschen Kleinrentnern das Leben erleichtern.

[1] https://www.tagesschau.de/inland/seehofer-wuerzburg-101.html
[2] https://www.bild.de/news/inland/news-inland/taeter-fiel-schon-mehrfach-auf-die-akte-des-messer-killers-von-wuerzburg-76900600.bild.html
[3] https://www.tagesschau.de/inland/deutschland-abschiebungen-103.html
[4] https://www.welt.de/politik/deutschland/plus213682124/Migration-Warum-inzwischen-272-000-Ausreisepflichtige-im-Land-leben.html

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